Was ist Pädagogische Kinesiologie?

Die Pädagogische Kinesiologie ist ein Zweig der Angewandten Kinesiologie. Die Kinder lernen spielerisch Stress abzubauen, um so den Herausforderungen im Leben gewachsen zu sein.

Welche Altersgruppe kann mit der Pädago-
gischen Kinesiologie unterstützt werden?

Schon Babys können mit Hilfe der Kinesiologie unterstützt werden. Oft kommen beispielsweise "Schreibabys" wieder ins Gleichgewicht und die Eltern werden dadurch entlastet.

Kleinkinder haben viel Spass an den Bewegungsübungen oder an kleinen Spielen. Ist das Kind integriert und im Gleichgewicht, verschwinden oft Schwierigkeiten wie Bettnässen, nervöses Verhalten, Schlafstörungen, Verspannungen, etc.

Schulkinder schätzen es, wenn sie die Sitzungen aktiv mitbestimmen können. Bei Lernstörungen, Legasthenie, Verhaltensauffälligkeiten, Autismus, Konzentrationsstörungen, ADS/ADHS, etc. oder einfach als Unterstützung beim Lernen, kann die Kinesiologie eine große Hilfe sein.

Mit dem Grundsatz "jeder lernt anders" gehen wir bei Bedarf näher auf das individuelle Lernen des Kindes ein. Dies hilft dem Kind, sich und seine Art zu lernen und zu kommunizieren besser zu verstehen, und für die Eltern ergeben sich neue Möglichkeiten im Umgang mit ihrem Kind.

Vielfach sind emotionale Faktoren wie z.B. "das kann ich sowieso nicht", mangelndes Selbstvertrauen, mangelnde Selbstverantwortung, unkontrolliertes Sozialverhalten, Stress oder Ängste ein weiterer Grund für Schulprobleme, Konzentrationsstörungen, gesundheitliche Probleme oder für bestimmte Verhaltensauffälligkeiten. Mit viel Einfühlungsvermögen und sanftem Arbeiten mit dem Kind werden oft erstaunliche Ressourcen freigesetzt. Wenn integriertes Lernen wieder möglich ist, kommt der natürliche Zustand des Lernens zurück und das Lernen macht wieder Spaß!

Studenten, Sportler, Musiker oder Menschen vor besonderen Herausforderungen können durch die Kinesiologie hilfreich beim Lernen unterstützt werden.

Bis zu welchem Alter wird das Kind von den Eltern begleitet?

Transparenz bei der Arbeit ist mir sehr wichtig. Das Kind wird generell bis ca. zum 11. Altersjahr von einem Elternteil (meist der Mutter) begleitet. Während der Arbeit erkläre ich gerne, was ich mache, und die Mutter oder der Vater kann die Übungen und die Zusammenhänge dadurch gut nachvollziehen. Ab der Pubertät lasse ich das Kind oft selbst entscheiden, ob es in der Sitzung einen Elternteil dabei haben möchte oder nicht. Dies geschieht alles sehr individuell, ohne Regeln und hängt stark vom Kind selbst ab.

Sitzungsablauf

Die erste Sitzung besteht aus einem Erstgespräch mit einem oder beiden Elternteilen und dauert ca. 1h. Sie beinhaltet eine Anamnese, eine ausführliche Erklärung über meine Arbeitsweise, Erläuterungen über die evtl. Dauer der Sitzungen, etc.

(Weitere Details über die Pädagogische Kinesiologie siehe "was ist Brain-Gym®" unter Kurse/Vorträge).